Aus einer Anforderung
wird ein Konzept.
Der Teil der Arbeit, der passiert, bevor jemand ein Layout öffnet.
Worum es geht
Kurz gesagt — und warum es mich interessiert.
Am Anfang steht selten ein klarer Auftrag. Meistens steht dort ein Satz wie „wir brauchen etwas Neues“ — und darunter ein Problem, das noch niemand ausgesprochen hat. Meine Arbeit beginnt damit, es auszusprechen.
Dazu rede ich mit den Menschen, die später damit arbeiten müssen: der Geschäftsführung, dem Marketing, dem Support, der Entwicklung. Jede dieser Perspektiven kennt einen Teil des Problems und keine den ganzen.
Aus den Gesprächen wird eine sortierte Anforderungsliste, aus der Liste ein Konzept — und aus dem Konzept etwas, das man später an etwas messen kann. Was sich nicht messen lässt, ist keine Anforderung, sondern eine Meinung.
Wie ich vorgehe
Vier Schritte, die in fast jedem Projekt in dieser Reihenfolge vorkommen.
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01
Zuhören
Wer hat das Problem, seit wann, und was wurde bisher dagegen versucht? Die Antwort auf die dritte Frage spart am meisten Zeit.
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02
Schärfen
Aus „die Seite ist unübersichtlich“ wird „Kunden finden Zubehör nicht, weil es an drei Stellen liegt“. Erst dann lässt sich etwas lösen.
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03
Lösungsraum öffnen
Mehrere Wege durchspielen, auch die unbequemen. Die erste Idee ist selten die beste, aber fast immer die lauteste.
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04
Entscheiden und festhalten
Eine Entscheidung ohne notierte Begründung wird in drei Monaten neu diskutiert. Also: warum so und nicht anders.
Womit ich arbeite
Nach Zweck sortiert. Werkzeuge sind austauschbar — das Vorgehen nicht.
- Discovery
- Struktur
- Werkzeuge
Wo das vorkommt
Fallstudien, in denen dieses Thema eine tragende Rolle spielt.
So erreichst du mich
Fragen zu meiner Arbeit beantworte ich gern — eine Mail genügt.