Der Shop, den ich zweimal machen durfte.
Vier Jahre Gartenhäuser — erst die Inhalte, dann die Kanäle, zuletzt der Umbau.
Die Ausgangslage
Der Shop stand. Nur trug er die Aufgabe nicht, für die er gedacht war.
Gartenhäuser verkauft Gartenhäuser, Carports und Zäune. Das sind keine Artikel, die man nebenbei bestellt: vierstellige Beträge, Lieferzeiten in Wochen, ein Fundament, das vorher stehen muss. Wer hier kauft, hat eher ein Projekt vor sich als ein Produkt im Warenkorb.
Der bestehende Shop beantwortete das nicht. Die Startseite zeigte ein Bild und eine Schaltfläche — Überschrift und Unterzeile lauteten sogar gleich. Von der Frage, wo man bei so einem Vorhaben eigentlich anfängt, stand dort nichts.
Ich bin über die Inhalte in dieses Projekt gekommen, nicht über die Gestaltung. Erst Jahre später gab es die Gelegenheit, auch am Aufbau etwas zu ändern — das kommt selten vor, und ich habe daraus mehr mitgenommen als aus dem Umbau selbst.
Was ich beigetragen habe
Über vier Jahre gewachsen — vom Text bis zum Umbau.
- Rolle
Inhalte, Social Ads, E-Mail-Marketing — 2025 dazu Konzeption und Gestaltung
- Zeitraum
vier Jahre, Redesign 2025
- Kanäle
Shop, bezahlte Anzeigen und Newsletter über Brevo
- Methoden
Der Weg dorthin
Fünf Schritte über vier Jahre — in dieser Reihenfolge, nicht geplant.
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.01
Mit Inhalten anfangen
Mein Einstieg war der Text, nicht das Layout. Das war das erste Mal, dass ich inhaltlich an einem Shop gearbeitet habe — und rückblickend ein guter Anfang: Beim Schreiben ist mir schnell aufgefallen, an welchen Stellen die Struktur nicht trug.
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.02
Nicht alles neu
2025 kam die Gelegenheit, größere Teile umzubauen. Wir haben uns bewusst gegen einen kompletten Neuaufbau entschieden und dort angesetzt, wo am meisten hängen blieb: Startseite, Produktseite, Blog.
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.03
Beim Projekt ansetzen
Statt eines allgemeinen Bildes fragt die Bühne jetzt „Keinen Plan, wo du starten sollst?“ und bietet vier Projektschritte an — Fundament, Aufbau, Holzschutz, Dach. Die Annahme dahinter: Wer ein Gartenhaus kauft, sucht eher einen Anfang als ein Produkt.
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.04
Ein Haus ist keine Impulsware
Auf der Produktseite stehen die Eckdaten direkt unter dem Titel, dazu die Konfiguration von Dachsystem und Terrasse, eine 3D-Ansicht, die Finanzierung mit Monatsrate — und eine Telefonnummer mitten im Kaufbereich.
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.05
Kanäle zusammenziehen
Anzeigen und Newsletter liefen parallel zum Shop und mussten dieselbe Sprache sprechen. Für den Verteiler haben wir konsequent auf Double Opt-in gesetzt — langsamer im Aufbau, dafür ohne gekaufte oder geerbte Adressen.
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.06
Die Ursache statt das Symptom
Der Umbau kam erst nach Jahren, und das hatte zwei Gründe: Budget, und dass wir in der Zwischenzeit mehr gelernt hatten. Wenn die Werbung nicht trägt, hilft es nicht, mehr Geld in die Kampagne zu schieben — dann stimmt das Ziel des Links nicht. Also erst dorthin, wo der Besucher landet.
Aus der Arbeit
Zweimal vorher und nachher. Zum Vergrößern anklicken.
Was daraus wurde
Zahlen sind hier vorhanden — mit dem nötigen Vorbehalt.
In den vier Jahren hat sich der Umsatz des Shops etwa vervierfacht. Daran hatten viele Dinge Anteil — der Umbau gehört dazu, die Anzeigen ebenso, dazu Sortiment, Preise und Marktlage, auf die ich keinen Einfluss hatte.
Was sich sauber zuordnen lässt: Der Verteiler für den Newsletter ist auf über 5.000 Empfänger gewachsen, durchgehend mit Double Opt-in. Das war die langsamere Variante — dafür weiß man bei jeder Adresse, dass sie gewollt ist.
Der eigentliche Gewinn für mich war ein anderer: Ich durfte einen Shop, den ich jahrelang von der Inhaltsseite kannte, später umbauen. Dabei ist mir aufgefallen, welche Texte ich damals nur geschrieben hatte, weil die Struktur es nicht anders zuließ. Diese zweite Runde hätte ich ohne die erste nicht so hinbekommen.
- Umsatz in vier Jahren
- ≈ ×4über Shop, Google Ads, Meta Ads, Affiliate, Newsletter und Marktplätze — nicht der Umbau allein
- Newsletter-Empfänger
- 5.000+durchgehend mit Double Opt-in aufgebaut
- Anläufe am selben Shop
- 2erst die Inhalte, Jahre später der Aufbau
So erreichst du mich
Fragen zu meiner Arbeit beantworte ich gern — eine Mail genügt.